Rundgang - Station 19
Das Koniferenquartier
Das Koniferenquartier (Koniferen = Zapfenträger) liegt direkt gegenüber dem Primelgarten. Es gibt immergrüne und laubabwerfende Arten. Auch die heimische Eibe gehört zu den Koniferen, obwohl sie keine Zapfen, sondern Samen mit einer leuchtend roten Samenhülle (Arillus) trägt. Diese mit klebrigem Schleim gefüllte Samenhülle ist der einzige nicht giftige Teil der Eibe. In neuerer Zeit wird aus Eibenlaub ein Mittel zur Krebstherapie hergestellt.
Viel Menschen haben Probleme mit der Unterscheidung von Fichte (Picea) und Tanne (Abies). Bei genauerer Betrachtung sind die Unterschiede augenfällig:
| Fichte: | Tanne: |
| spitze, piekende Nadeln | abgerundete, weiche Nadeln |
| schiffchenförmige Nadelbasis | rundplattige Nadelbasis |
| hängende, ganz herabfallende Zapfen | stehende Zapfen mit einzeln abfallenden Schuppen |
Wir beherbergen vor allem
- den Metasequoia (laubwerfender Mammutbaum, Chin. Rotholz genannt; Heimatland China; Baumhöhe 40 m)
- die Chamaecyparis-Arten (Scheinzypressen)
- die Cryptomeria (Sicheltanne; Heimat Japan; Baumhöhe 30 bis 40 m)
- die Picea (Picea = Fichte)
- die Larix pendula (Larix = Lärche; Nadelwerfend)
- die Araucaria (Schmucktanne; Heimat Chile, Argentinien; Baumhöhe bei uns 10 m)
Besonders zu erwähnen ist die Pinus "Jeffry" (in Solingen einmalig; Pinus = Kiefer; aufrechter Blütenstand).
(Babara Azza; Matthias Nitsche)
Vorwort
Der Primelgarten